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Die Auswahl der richtigen Pokerchips

Welche Pokerchips sind die richtigen für mich? – Es gibt unzählige Varianten von Pokerchips mit verschiedenen Qualitätsstufen. Bei einem Pokerabend hast du die Chips permanent in der Hand. Von daher sollte das Gefühl, das ein Chip beim Handling durch Haptik und Klang vermittelt nicht unterschätzt werden. Im Folgenden möchten wir Dir einen Leitfaden an die Hand geben, damit Du bestmöglich entscheiden kannst, welche Pokerchips perfekt für Dich sind.

Zunächst sollten die wichtigsten Unterschiede bei Pokerchips ins Auge gefasst werden:

  • Qualität (Material)
  • Optik (Aussehen)
  • Haptik (Gefühl)
  • Nummerierung (mit oder ohne Wert)

 

1.                       Die Eigenschaften im Detail

Die Qualität eines Pokerchips ist maßgeblich von dem Material abhängig, aus dem er gemacht ist. Üblicherweise können die gängigen Chips in folgende Materialtypen eingeteilt werden:

  • Plastik (ABS Composit oder ABS PP)
  • Clay (Ton) bzw. Clay Composite
  • Keramik (Ceramic)

Plastik-Chips sind üblicherweise die günstigsten, Keramik-Chips die teuersten.

Wird die Qualität bloß nach Stabilität beurteilt, so werden sich die Chipsorten nicht viel nehmen. Der Chip wird in keiner der genannten Varianten kaputt gehen oder zerspringen, wenn er auf den Boden fällt. Bei Plastik-Chips erscheint das noch jedem einleuchtend, aber auch die anderen beiden Varianten sind nicht minder robust, da sie mit Verbundstoffen hergestellt werden, die für die nötige Materialstärke sorgen. Es können also für gewöhnlich keine „reinen“ Clay-Chips (Ton) oder Keramik-Chips gekauft werden, weil diese zu zerbrechlich wären.

Die Preisunterschiede ergeben sich somit grundsätzlich aus den jeweiligen Kosten beim Herstellungsverfahren und den Materialkosten. Die teureren Chip-Typen bestehen aus einem wertigeren Material, das eine angenehmere Haptik aufweist und das Spielgefühl so maßgeblich prägt.

 

1.1.                       Plastik Pokerchips

Pokerchips aus Plastik bestehen für gewöhnlich aus Acrylnitril-Butadien-Styrol bzw. ABS-Kunststoff oder Polypropylen. Damit sie das gewünschte Gewicht haben, das Pokerspieler* so sehr lieben, werden sie oft mit einem Metallkern versetzt. Dennoch sind Plastikchips oft leichter als Clay-Chips und vom Material her deutlich minderwertiger als die beiden anderen Chip-Typen.

Plastik-Pokerchips weisen häufig die typischen Produktionsmerkmale auf, die durch die Fertigung in einer Gussform entstehen, wie zum Beispiel scharfe, fühlbare Kanten am Rand. Außerdem fühlen sie sich auf der Oberfläche sehr glatt an und der Klang, den sie beim Aufeinanderprallen machen klingt platt. Dadurch sind sie weniger griffig und das spielerische Stapeln (stacken), das erfahrene Spieler gerne nebenher betreiben, ist daher schwieriger. Dazu kommt, dass ein Aufdruck auf Plastikchips schneller durch Abnutzung verblasst. Bunte Aufdrucke in der Mitte des Chips sind daher in der Regel durch Sticker aufgeklebt. Oft haben Plastikchips in der Mitte jedoch keinen Sticker, sondern sind blank.

Wer gerne günstig kauft, ist mit Plastik-Chips in jedem Fall gut beraten. Unserer Erfahrung nach ist es jedoch so, dass Spieler schnell auf den Trichter kommen, dass das Pokerherz erst höherschlägt, wenn sie mit einer ordentlichen Ausrüstung spielen. Häufig führt das dazu, dass anfangs ein Plastikset gekauft wird, die Spieler dann aber feststellen, dass sie doch ein Upgrade benötigen und im Endeffekt doppelt kaufen. Wir empfehlen daher lieber direkt etwas mehr in die Erstausstattung zu investieren.

 

1.2.                       Clay Pokerchips

Clay-Pokerchips sind am weitesten verbreitet und sehr beliebt bei fortgeschrittenen Spielern. Diese bestehen jedoch nicht aus reinem Ton, sondern aus einem Ton-Kunststoffgemisch (Clay Composite), was dem Chip die nötige Stabilität gibt. Dadurch entsteht auch der typische Klang dieser Chips. Der Herstellungsprozess ist aufwendiger als bei einem Plastikchip und führt zu deutlich farbenfreudigeren Ergebnissen als bei Plastikchips.

Auch bei diesem Chip-Typ wird häufig mit Metallkernen gearbeitet, um das gewünschte Gewicht zu erzielen, das üblicherweise bei etwa 11g-14g liegt.

Clay-Chips sind typischerweise nicht bedruckt, sondern werden in einem Stempelverfahren mit Gussformen hergestellt. Dabei wird jede Farbe am Rand gesondert mit farbigem Material eingefügt, sodass ein Verblassen ausgeschlossen ist. Es könnte dabei zu geringfügigen Merkmalen aus dem Herstellungsprozess kommen. In der Chipmitte befindet sich auch bei diesem Chiptypen für gewöhnlich ein Sticker um den Chip ansprechender zu gestalten oder eine Nummer aufzutragen.

Der Hauptunterschied zu den Plastikchips ist, dass Clay-Chips eine bessere Haptik aufweisen, da sie durch den Ton-Anteil eine leicht raue Oberfläche haben. Dadurch fühlt sich der Chip griffiger an und lässt sich dementsprechend auch leichter stapeln (stacken). Dieser nicht zu unterschätzende Unterschied fällt erfahrenen Spielern schnell auf und wird einen Pokerabend, bei dem permanent mit den Chips hantiert wird, in jedem Fall aufwerten.

Unsere Auswahl an Clay Chips findest Du hier.

 

1.3.                       Keramik Pokerchips

Keramik-Pokerchips sind aufgrund des verwendeten Materials noch hochwertiger als Clay-Chips. Auch diese bestehen nicht zu 100% aus Keramik (ceramic), sondern beinhalten stabilitätssteigernde Verbundstoffe. Sie haben ebenfalls einen typischen Klang, der das Herz eines Pokerspielers höherschlagen lässt. Die Chips können so flexibel gestaltet werden, dass sich sogar der Rand bedrucken lässt.

Keramik-Chips kommen ganz ohne Sticker aus, da sie bei der Produktion komplett bedruckt werden können. Gute Keramik-Chips haben eine leicht strukturierte Oberfläche, die für eine besondere Griffigkeit sorgt und Farben, die sich nicht so schnell abnutzen.

Ein Metallkern wird hier üblicherweise nicht verarbeitet. Dennoch kommen die Chips typischerweise auf ein Gewicht von etwa 10g, was sich sehr gut anfühlt.

Wer in gute Keramik-Chips investiert, macht auf jeden Fall nichts verkehrt und hat am Ende ein High-End Pokerequipment.

Unsere Auswahl an Keramik Chips findest Du hier. 

 

* Aus Gründen der Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Frauen sind selbstverständlich mitgemeint.